Die Mondknotenastrologie

Die Mondknoten sind keine Himmelskörper (Planeten), sondern die Schnittpunkte zwischen der (scheinbaren) Bahn der Sonne, der Ekliptik, und der Bahn des Mondes um die Erde. Die Schnittpunkte, welche den aufsteigenden und den absteigenden Mondknoten anzeigen, liegen sich genau 180 ° gegenüber und bilden somit eine Achse. Die Mondknoten bleiben jedoch nicht an einer Stelle, sondern sie bewegen sich rückwärts durch den Tierkreis.

Der südliche oder auch absteigende Mondknoten entspricht in der Astrologie den unbewussten, automatischen Verhaltensweisen aus der Vergangenheit mit denen der Horoskopinhaber gewissermaßen schlafwandlerisch umgehen kann.

Der nördliche oder aufsteigende Mondknoten symbolisiert die Qualitäten und Verhaltensweisen die jetzt in diesem Leben entwickelt werden sollten um das Vorhandene auszugleichen, zu bereichern und komplett zu machen. Er zeigt also sozusagen die Lebensaufgabe an, welche im Hier und Jetzt bewältigt werden soll.

Die Lebensuhr im Horoskop

Die von Bruno Huber in langjähriger Forschung entwickelte Altersprogression ist eine dem Horoskop selbst innewohnende Zeitmechanik - eine Art individuelle Lebensuhr. Der Alterspunkt als Zeiger dieser auf dem Häusersystem (nicht auf dem Zodiak) basierenden Uhr wandert im Laufe unseres Lebens durch die 12 Häuser unseres Horoskopes. Mit seiner Hilfe können wir unseren Lebenslauf verfolgen, überblicken und detailliert betrachten. Mit dieser Methode können wir erkennen wo wir zur Zeit stehen, was wir in unserer gegenwärtigen Situation am besten machen können, welche Probleme uns jetzt und früher belastet haben und was noch auf uns zukommen wird. Aber nicht an Ereignissen, sondern an psychologischen Entwicklungsprozessen im zyklischen Verlauf unseres Lebens.


Die Zeit vergeht und die Weisheit bleibt
Sie wechselt ihr Formen und Riten, aber sie beruht
zu allen Zeiten auf demselben Fundament:
auf der Einordnung des Menschen in die Natur,
in den kosmischen Rhythmus.

(Hermann Hesse)